Kategorie: Instrumente

Dein Weg zur Musik

  • …beginnt mit der musikalischen Früherziehung. Im Regelfall beginnt die Ausbildung aber ab dem 1. Schuljahr mit der Blockflöte oder der Melodika. Beides ist erwünscht aber nicht zwingend für eine weitere Ausbildung erforderlich.
  • Mit etwa 8 Jahren beginnst du dann mit der Ausbildung an einem Orchesterinstrument.
  • Nachdem du etwa ein halbes Jahr gelernt hast, und du musikalisch soweit bist, hast du die Möglichkeit im Jugendorchester zu spielen.
  • Mit 14 Jahren kannst du in den D-Lehrgängen des Verbandes der Feuerwehren dein Wissen vertiefen. Die Lehrgänge schließen jeweils mit einer Prüfung ab.
  • Nach bestandener D1 – Prüfung wirst du dann in den Musikzug aufgenommen

Schlagzeug

Das Schlagzeug, im Englischen Drum Set (von drum, die Trommel) genannt, ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente. Neben dem akustischen Schlagzeug existiert heute zudem ein elektronisches Pendant. Das Schlagzeug umfasst eine sehr große Zahl verschiedener Instrumente. Sie können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Schlaginstrumente mit einem Fell wie die kleine Trommel, die große Trommel, Pauken sowie das Tamburin und die selbstklingenden Schlaginstrumente Xylophon, Glockenspiel, Marimba, Gongs, Becken, Claves, Castagnetten und Triangel. Die Basis des Schlagzeugs bilden die Trommeln. Sie sind überall auf der Welt zu finden, angefangen bei sehr primitiven Trommeln bis zu technisch sehr weit entwickelten Trommeln.

Die Hauptfunktion des Schlagzeuges in einer Band ist das Erzeugen eines Grundrhythmus, der die Band trägt und gemeinsam mit den anderen Instrumenten der Rhythmusgruppe (Bass und Keyboard) den tragenden Groove ergibt. Dazu setzt der Schlagzeuger in der Regel eine feste Schlagfolge ein, die immer wieder wiederholt wird. Die Basis des tragenden Rhythmus ist dabei die Abwechslung zwischen dem tiefen Klang der Bass-Drum und dem hohen Klang der kleinen Trommel. Weiterlesen

Saxophon

Obwohl ein Saxophon aus Blech besteht, gehört es trotzdem zu den Holzblasinstrumenten. 1846 versuchte der Belgier Adolphé Sax eine Klarinette aus Blech zu bauen, so entstand das Sax-ophon. Wegen seines „aufdringlichen Klangs“ wollte anfänglich keiner etwas von diesem Instrument wissen; inzwischen hat man aber den Klang wesentlich verbessert. Man sagt, dass der Klang eines Saxophons der menschlichen Stimme sehr ähnlich ist.

Saxophone sind heute aus keinem Orchester mehr wegzudenken. Es gibt sie in vier gebräuchlichen Variationen (Größen). Die wichtigsten beiden sind das Altsaxophon und das etwas größere Tenorsaxophon. Ihre Grifftechnik ist mit der Klarinette und der Querflöte verwandt. Weiterlesen

Klarinette

Die Klarinette ist die Königin unter den Holzblasinstrumenten. Wie beim Saxophon geschieht die Tonerzeugung mit einem dünnen Holzplättchen, das hin- und her flattert, wenn Luft daran vorbei strömt. Durch Öffnen und Schließen von Löchern und Klappen am Instrumentenkörper wird ausgewählt, welcher Ton jetzt gespielt werden soll. Das Griffsystem der Klarinette ist mit dem des Saxophons und der Querflöte verwandt (aber nicht identisch). Die Klarinette ist ein typisches Klassik-Instrument, das auch im Sinfonieorchester seinen festen Platz hat. Früher wurden Klarinetten in allen möglichen Tonlagen und Stimmungen gebaut. Heute wird hauptsächlich die B-Klarinette eingesetzt.

Eine Klarinette hat einen großen Tonumfang. Im tiefen Register hat sie einen warmen und vollen Ton. In der mittleren Lage etwas ausdruckslos, darüber jedoch ungemein kräftig und blühend, in der hohen Lage sogar schrill bis schreiend. Man sagt, die Klarinetten seien die Violinen des Blasorchesters. Weiterlesen

Querflöte

Die Querflöte gehört zur Gattung der Holzblasinstrumente, auch wenn bei Querflöten absolut gar nichts mehr aus Holz besteht. Man unterscheidet die reguläre Querflöte und die etwas kleinere „Piccolo-Flöte“, die eine Oktave höher spielt. Die Querflöte hat einen weichen, tragenden Klang, der sich mühelos gegen ein ganzes Orchester durchsetzt. Die Piccolo-Flöte ist durch ihre Höhe scharf und durchdringend.

Die Tonerzeugung funktioniert wie beim „Flaschen-Blasen“, indem man einen stetigen Luftstrom auf eine Kante bläst. Das Griffsystem ist nahezu identisch mit dem des Saxophons. Weiterlesen

Waldhorn

Das Waldhorn ist der König unter den Blechblasinstrumenten. Wie schon sein Name sagt, wurde es von Jägern im Wald benutzt, um sich durch Signale miteinander zu verständigen. Das Waldhorn hat einen weichen, tragenden Klang, der weithin zu hören ist und das Wild nicht erschreckt.

Wegen seines schönen Klanges ist das Horn auch im Orchester unerlässlich. Das Waldhorn hat einen großen Tonumfang und ein vielfältiges Klangbild. In der tiefen Lage klingt es weich und „brummelig“, im mittleren Bereich voll und majestätisch. In der hohen Lage kann ein Hornist auch scharf und „schrill“ spielen. Weiterlesen

Euphonium

Das Euphonium ist mit dem Tenorhorn verwand. Beide sind typische Instrumente der volkstümlichen Blasmusik. Eigentlich ist es ein Flügelhorn in doppelter Größe und somit klingt auch tiefer als ein Flügelhorn.  Das Euphonium ist etwas handlicher als das Tenorhorn und ähnelt in seiner Form aber auch im Klang einer Tuba.

Das Euphonium und die Tenorhörner bestimmen mit ihrem weichen, runden „Sound“ den Klang der gesamten Kapelle. Nur sehr selten werden sie für rhythmische Zwecke „missbraucht“. Sehr oft aber tragen sie zusammen mit den Flügelhörnern und Klarinetten die Melodie, häufig haben sie harmonische Begleitstimmen und Gegenmelodien zu spielen, und in fast jedem Stück haben sie einen eigenen Solo-Part, meistens zusammen mit den Posaunen und den Tuben. Euphonium, Tenorhorn und Bariton sind in der volkstümlichen und sinfonischen Blasmusik zuhause – und dort sind sie unverzichtbar. Weiterlesen

Posaune

Die Posaune ist ein sehr altes Instrument. Der „Gleitzug“, mit dem die Töne verändert werden, ist bereits seit dem frühen Mittelalter bekannt. Eine Posaune ist eigentlich nur ein zusammengelegtes Rohr, dessen Vorderteil sich verschieben lässt. Auf diese Weise ändert sich die Länge des Rohres und damit auch der Ton. Die Posaune ist das einzige Blasinstrument, das ein übergangsloses Ziehen eines Tones zustande bringt. Das Prinzip der Tonerzeugung ist das gleiche wie bei den übrigen Blechblasinstrumenten. Daher ist es für einen Posaunisten nicht schwer, auch Bariton oder Tuba zu erlernen.

Das besondere an diesem Instrument ist seine natürliche Klangvielfalt: mit einer Posaune kann man klare und scharfe Töne erzeugen, man kann laut und volltönend spielen, aber auch zart und gefühlvoll. Der Tonumfang reicht von der hohen Tenorlage bis hinab in die Kontra-Oktave. Damit kann die Posaune auch als Bass-Instrument eingesetzt werden. Weiterlesen

Flügelhorn

Flügelhorn und Trompete sind Blechblasinstrumente. Sie sehen sich zum Verwechseln ähnlich und sind beide gleich zu spielen. Der Unterschied zwischen ihnen besteht darin, dass eine Trompete eine „enge Mensur“ und ein Flügelhorn eine „weite Mensur“ besitzt. Das bedeutet ganz einfach, dass eine Trompete etwas enger und schmaler gebaut ist als ein Flügelhorn.

Aus diesem Grund haben Flügelhörner einen warmen, weichen Klang und spielen im Blasorchester meistens die Melodie- oder Führungsstimme. Weiterlesen

Tenorhorn

Das Tenorhorn ist ein typisches Instrument der volkstümlichen Blasmusik. Es ist, wie das Flügelhorn, ein „weit mensuriertes Blechblasinstrument“ (Mensur = Schalltrichter). Eigentlich ist es ein Flügelhorn in doppelter Größe (damit es tiefer klingt), das man in eine Horn-Form gebogen hat (damit es handlicher ist).

  Weiterlesen