Category: Förderverein

Eintrittskarten für den Weihnachtstraum 2020

Auch in 2020  darf in Meschede zu Weihnachten wieder geträumt werden. Für den Weihnachtstraum am 12.12.2020 haben Sie ab heute schon die Möglichkeit Eintrittskarten zu kaufen.

Die Karten gibt es jetzt schon zum Vorverkaufspreis von 29€  (ab 1. Okt. 35€) für Erwachsene und  23€ (ab 1. Okt.) 28€ für Kinder. Weiterlesen

Weihnachtständchen in Mescheder Einrichtungen

Am Weihnachtstag vor 61 Jahren, dem alljährlich wiederkehrenden Ereignis von der Geburt Christi, wurde auch die Idee geboren, alten, kranken und vor allem auch einsamen Menschen eine Weihnachtsfreude zu bereiten. Georg Zinngräbe hatte die Idee, am Heiligen Abend den Musikzug im Krankenhaus auf den Stationen auftreten zu lassen, um auch die Kranken aufs Weihnachtsfest einzustimmen.

Seit dem Bau des „Euthymia-Hauses“ wurde dann auch für die dort lebenden Ordensschwestern gespielt. Dort gab es zum Abschluss einen Imbiss und einen „warmen Wacholder“ – Originalton Franz Hesse: „Auch die Schwestern wissen, was gesund ist!“ Seit 10 Jahren führt Herbert Bürger diese schöne Tradition mit den Kameradinnen und Kameraden des Musikzuges fort. Weiterlesen

Musikalischer Adventskalender

Der Förderverein Musikzug Meschede e.V. hat für den kommenden Advent einen musikalischen Adventskalender produziert. Dieser wird im Internet auf YouTube veröffentlicht und kann auch über unsere Internetseite www.musikzug-meschede.de/musik-advent abgerufen werden. „In 24 einzelnen Lektionen wollen wir mit interessierten Schülern, Erwachsenen oder Senioren das Weihnachtslied Jingle Bells auf der Trompete oder dem Tenorhorn einstudieren“, so Werner Kotthoff der Vorsitzende des Fördervereins Musikzug Meschede und Ideengeber für diese Aktion.

Wir werden an den Adventstagen täglich einen Videoclip veröffentlichen. Mit diesen Clips, die eine Länge von 3 bis 6 Minuten haben werden, möchten wir mit den Zuschauern das Lied Jingle Bells Note für Note einstudieren. Im Laufe der Lektionen werden die Musikschüler dann fünf unterschiedliche Töne kennenlernen und sich 3 Tonlängen erarbeiten. Dabei gehen wir Schritt für Schritt vor und erklären anschaulich, wie den Instrumenten die Töne entlockt werden können.

„Mit diesen kurzen Clips ist es allein natürlich nicht getan. Ein tägliches weiteres Üben von 15-20 Minuten ist dann der Garant dafür, dass zu Heiligabend das  Lied „Jingle Bells“ selbständig gespielt werden kann“ sagt Volker Hammer, Ausbilder beim Förderverein, der durch die einzelnen Lektionen führt und den Schülern das Spielen näher bringen wird.

Die Noten und auch eine Komplettversion des Stückes Jingle Bells sind schon jetzt im Internet unter http://www.musikzug-meschede.de/musik-advent zu finden und können von dort geladen werden. Sie finden dort ebenfalls die Kontaktdaten von uns. Wenn für die Übungen zu Hause  ein Instrument benötigt wird, dann können uns alle Interessierten ansprechen und wir leihen gerne Instrumente für diesen Zweck aus.

„Wir möchten mit dieser Art Musikausbildung neue Wege beschreiten und den Interessierten Musikbegeisterten die Ausbildung auch zu den Zeiten ermöglichen, die in die persönliche Tagesplanung passen. Unser Ziel ist es auf diesem Wege neuen Musiknachwuchs, egal ob jung oder alt, für uns zu gewinnen“, so Josef Sommer, der hinter der Kamera die Technik bedient hat.

Die erste Unterrichtseinheit beginnt am 1. Dezember und die Lektionen enden dann mit einem großen Finale am 24. Dezember. Zwischendurch werden wir eine Präsenzstunde in der Feuerwehr anbieten. Die Musikschüler werden in den Clips darüber informiert.

Dein Weg zur Musik

  • …beginnt mit der musikalischen Früherziehung. Im Regelfall beginnt die Ausbildung aber ab dem 1. Schuljahr mit der Blockflöte oder der Melodika. Beides ist erwünscht aber nicht zwingend für eine weitere Ausbildung erforderlich.
  • Mit etwa 8 Jahren beginnst du dann mit der Ausbildung an einem Orchesterinstrument.
  • Nachdem du etwa ein halbes Jahr gelernt hast, kannst du im Vororchester erste Erfahrungen beim Musizieren in der Gruppe sammeln.
  • Wenn du soweit bist, hast du die Möglichkeit im Jugendorchester zu spielen.
  • Mit 14 Jahren kannst du in den D-Lehrgängen des Verbandes der Feuerwehren dein Wissen vertiefen. Die Lehrgänge schließen jeweils mit einer Prüfung ab.
  • Nach bestandener D1 – Prüfung wirst du dann in den Musikzug aufgenommen

Schlagzeug

Das Schlagzeug, im Englischen Drum Set (von drum, die Trommel) genannt, ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente. Neben dem akustischen Schlagzeug existiert heute zudem ein elektronisches Pendant. Das Schlagzeug umfasst eine sehr große Zahl verschiedener Instrumente. Sie können in zwei Gruppen eingeteilt werden: Schlaginstrumente mit einem Fell wie die kleine Trommel, die große Trommel, Pauken sowie das Tamburin und die selbstklingenden Schlaginstrumente Xylophon, Glockenspiel, Marimba, Gongs, Becken, Claves, Castagnetten und Triangel. Die Basis des Schlagzeugs bilden die Trommeln. Sie sind überall auf der Welt zu finden, angefangen bei sehr primitiven Trommeln bis zu technisch sehr weit entwickelten Trommeln.

Die Hauptfunktion des Schlagzeuges in einer Band ist das Erzeugen eines Grundrhythmus, der die Band trägt und gemeinsam mit den anderen Instrumenten der Rhythmusgruppe (Bass und Keyboard) den tragenden Groove ergibt. Dazu setzt der Schlagzeuger in der Regel eine feste Schlagfolge ein, die immer wieder wiederholt wird. Die Basis des tragenden Rhythmus ist dabei die Abwechslung zwischen dem tiefen Klang der Bass-Drum und dem hohen Klang der kleinen Trommel.

Das Schlagzeug baut aber auch Verzierungen ein. Hier kommen meist Crashbecken oder andere Effektbecken zum Einsatz. Auch der Einsatz von Wirbeln auf der kleinen Trommel zielen auf diesen Effekt ab.

Saxophon

Obwohl ein Saxophon aus Blech besteht, gehört es trotzdem zu den Holzblasinstrumenten. 1846 versuchte der Belgier Adolphé Sax eine Klarinette aus Blech zu bauen, so entstand das Sax-ophon. Wegen seines „aufdringlichen Klangs“ wollte anfänglich keiner etwas von diesem Instrument wissen; inzwischen hat man aber den Klang wesentlich verbessert. Man sagt, dass der Klang eines Saxophons der menschlichen Stimme sehr ähnlich ist.

Saxophone sind heute aus keinem Orchester mehr wegzudenken. Es gibt sie in vier gebräuchlichen Variationen (Größen). Die wichtigsten beiden sind das Altsaxophon und das etwas größere Tenorsaxophon. Ihre Grifftechnik ist mit der Klarinette und der Querflöte verwandt.

Die Saxophone spielen im Blasorchester neben der Melodie-Stimme auch Untermalungen und Koloraturen zusammen mit den übrigen Holzblasinstrumenten. Manchmal haben sie auch harmonische und rhythmische Parts zusammen mit den Trompeten und den Posaunen. Für kein anderes Instrument werden heute mehr Solo-Stücke geschrieben, als für das Saxophon.

Genauso wie die Trompete ist auch das Saxophon absolut Sinfonie-, Volks-, Rock-, Pop-, Jazz- und Big Band-fähig. Das Saxophon ist in seinen Ausdrucksformen sehr flexibel, egal ob im Orchester, Ensemble oder Solo, traditionell oder experimentell, klassisch oder poppig – nichts ist unmöglich!

Klarinette

Die Klarinette ist die Königin unter den Holzblasinstrumenten. Wie beim Saxophon geschieht die Tonerzeugung mit einem dünnen Holzplättchen, das hin- und her flattert, wenn Luft daran vorbei strömt. Durch Öffnen und Schließen von Löchern und Klappen am Instrumentenkörper wird ausgewählt, welcher Ton jetzt gespielt werden soll. Das Griffsystem der Klarinette ist mit dem des Saxophons und der Querflöte verwandt (aber nicht identisch). Die Klarinette ist ein typisches Klassik-Instrument, das auch im Sinfonieorchester seinen festen Platz hat. Früher wurden Klarinetten in allen möglichen Tonlagen und Stimmungen gebaut. Heute wird hauptsächlich die B-Klarinette eingesetzt.

Eine Klarinette hat einen großen Tonumfang. Im tiefen Register hat sie einen warmen und vollen Ton. In der mittleren Lage etwas ausdruckslos, darüber jedoch ungemein kräftig und blühend, in der hohen Lage sogar schrill bis schreiend. Man sagt, die Klarinetten seien die Violinen des Blasorchesters.

Häufig führen sie zusammen mit den Flügelhörnern die Melodiestimme an. Aufgrund ihrer Beweglichkeit haben sie oft kurze, schnelle Einwürfe, Begleitungen und Gegenmelodien zu spielen.

Wenn man sich vorstellt, Instrumente könnten sprechen, dann wären Klarinetten wahre „Quasseltanten“ (Entschuldigung!). Sie haben überall etwas mitzureden, haben selten Pausen und sind immer ganz vorne mit dabei: im Mittelpunkt des Geschehens.

Querflöte

Die Querflöte gehört zur Gattung der Holzblasinstrumente, auch wenn bei Querflöten absolut gar nichts mehr aus Holz besteht. Man unterscheidet die reguläre Querflöte und die etwas kleinere „Piccolo-Flöte“, die eine Oktave höher spielt. Die Querflöte hat einen weichen, tragenden Klang, der sich mühelos gegen ein ganzes Orchester durchsetzt. Die Piccolo-Flöte ist durch ihre Höhe scharf und durchdringend.

Die Tonerzeugung funktioniert wie beim „Flaschen-Blasen“, indem man einen stetigen Luftstrom auf eine Kante bläst. Das Griffsystem ist nahezu identisch mit dem des Saxophons.

Die Querflöte ist ein typisches Melodie-Instrument. Meistens macht sie gemeinsame Sache mit den Klarinetten, manchmal entwickelt sie auch ein Eigenleben und spielt Gegenmelodien oder Einwürfe, die sich ein bisschen wie Vogelgezwitscher anhören.

Die Flöte kommt traditionsgemäß aus der alten Militärmusik und wurde in jüngerer Zeit hauptsächlich in Spielmannszügen und im Sinfonieorchester eingesetzt. Die Blasmusik hat sie erst erobert, seitdem auch hier vermehrt sinfonische Literatur gespielt wird.

Die wichtigste Eigenschaft eines Flötisten ist: Gefühl – Gefühl für seinen Körper, um einen gleichmäßigen Luftstrom zu erzeugen, Gefühl für Klang und Harmonie, damit sein Ton zum Orchester „stimmt“ und Gefühl für die Musik, damit er niemanden zudeckt, aber auch selbst nicht untergeht.

Waldhorn

Das Waldhorn ist der König unter den Blechblasinstrumenten. Wie schon sein Name sagt, wurde es von Jägern im Wald benutzt, um sich durch Signale miteinander zu verständigen. Das Waldhorn hat einen weichen, tragenden Klang, der weithin zu hören ist und das Wild nicht erschreckt.

Wegen seines schönen Klanges ist das Horn auch im Orchester unerlässlich. Das Waldhorn hat einen großen Tonumfang und ein vielfältiges Klangbild. In der tiefen Lage klingt es weich und „brummelig“, im mittleren Bereich voll und majestätisch. In der hohen Lage kann ein Hornist auch scharf und „schrill“ spielen.

Die Waldhörner bilden zusammen mit den Tenorhörnern und Posaunen das harmonische und rhythmische Fundament im Blasorchester. Sie spielen Untermalungen, Gegen-Melodien, Signal-Einwürfe und übernehmen auch oft die Führungsstimme.

Das Waldhorn ist ein typisches Klassik-Instrument. Es wird oft als Solo-Instrument benutzt, ist fester Bestandteil in Sinfonie- und Blasorchestern und auch viele kleinere Bläserensembles brauchen ein oder mehrere Hörner für ihren „Sound“.

Hornisten können bereits ohne große Anstrengung viel zum Klang ihres Orchesters beitragen. Deshalb werden ihre vielseitigen Möglichkeiten eher sparsam, oft als besonderes i-Tüpfelchen, eingesetzt. Sie müssen manchmal etwas warten, bis ihr großer Moment gekommen ist: Dann zeigen sie, was sie können.

Euphonium

Das Euphonium ist mit dem Tenorhorn verwand. Beide sind typische Instrumente der volkstümlichen Blasmusik. Eigentlich ist es ein Flügelhorn in doppelter Größe und somit klingt auch tiefer als ein Flügelhorn.  Das Euphonium ist etwas handlicher als das Tenorhorn und ähnelt in seiner Form aber auch im Klang einer Tuba.

Das Euphonium und die Tenorhörner bestimmen mit ihrem weichen, runden „Sound“ den Klang der gesamten Kapelle. Nur sehr selten werden sie für rhythmische Zwecke „missbraucht“. Sehr oft aber tragen sie zusammen mit den Flügelhörnern und Klarinetten die Melodie, häufig haben sie harmonische Begleitstimmen und Gegenmelodien zu spielen, und in fast jedem Stück haben sie einen eigenen Solo-Part, meistens zusammen mit den Posaunen und den Tuben. Euphonium, Tenorhorn und Bariton sind in der volkstümlichen und sinfonischen Blasmusik zuhause – und dort sind sie unverzichtbar.

Euphoniumspieler und Tenorhornisten sitzen in der Kapelle zwar auf den hinteren Bänken, aber dort führen sie das Regiment. Es wird ein hoher Anspruch an ihre Fähigkeiten gestellt. Sowohl Präzision und Schnelligkeit, aber auch Ausdruckskraft und viel Gefühl für Melodie und Klang sind hier gefordert. Als Gegenleistung dürfen sie, die schönsten Melodiestimmen spielen, bei denen es einem nie langweilig wird.

Das Griffsystem ist mit dem der Trompeten identisch.